Von einer Sonnenfinsternis
spricht man immer dann, wenn für einen Betrachter
von einem Punkt auf der Erdoberfläche
aus der Erdmond die Sonnenscheibe am Himmel
teilweise oder ganz verdeckt.
Das klingt zwar kompliziert, ist aber ganz einfach. Aus einer anderen Perspektive
beschrieben: Eine Sonnenfinsternis tritt dort ein, wo der Schatten des
Mondes die Erdoberfläche trifft.
Das heißt: Der Mond
umläuft in ungefähr einem Monat unseren Heimatplaneten Erde.
Diese Bewegung zeigt sich den Bewohnern der Erde durch die tägliche,
langsame Wanderung des
Mondes am Sternenhimmel und
die unterschiedlichen Mondphasen (z.B. Neumond, zu- oder
abnehmender Halbmond, Vollmond).
Die Erde wiederum umläuft die Sonne in einen Jahr .
Erde und Mond werden von
der Sonne bestrahlt und werfen - wie alle Gegenstände in unserem
Alltag, die von Licht beschienen
werden - einen Schatten. Die Schatten von Erde und Mond
werden für die Erdbewohner
im Weltraum aber nicht besonderst gut sichtbar sein, weil
im Weltraum keine "Wand"
ist.
Zuweilen jedoch trifft der Schatten des Mondes die Erdoberfläche. Hierfür müssen sich Sonne, Mond und Erde in dieser Reihenfolge in etwa auf einer Linie im Weltraum befindet. Das ist nur während Neumond der Fall. Trifft der Schatten des Mondes während einer Neumondstellung auf die Erdoberfläche, so zeigt sich für die Gebiete, die im Mondschatten liegen, eine Sonnenfinsternis. Für die Städte, die innerhalb des Mondschattens liegen, wird dann die Sonne durch den Mond kurzzeitig verdeckt.