Die Prager Burg
Geschichte:
Als Sitz von Kaisern und Königen, Kardinälen und Präsidenten bildet die Prager Burg seit mehr als tausend Jahren das politische und kulturelle Zentrum der Nation.
Seit ihrer Gründung durch Herzog Boivoj im letzten Viertel des 9. Jahrhunderts war die Burg immer auch kirchliches Machtzentrum.
1158
wurde Vladislav(2.)König von Böhmen.Er machte aus dem Fürstensitz den Königspalast.
Anfang 14. Jh.
ließ Karl(4)die Residenz großzügig ausbauen und legte den Grundstein für den St.-Veits- Dom. Nachfolger zeigten weniger Interesse an der Burg.
Ende 14. Jh. bis 1526
zog Jagellone Vladislav(2.)auf die Burg und gab Erweiterungen in Auftrag.
1526
bestiegen Habsburger den Thron. Renaissance brachte eigenen Stil mit sich.
1576
liess Rudolf (2.) Wissenschaft und künstlerische Elite auf der Burg versammeln.
Nachdem dreissigjährigen Krieg verlegten die Kaiser ihren Sitz nach Wien.
1743
gab Maria Theresia den letzten Auftrag zum Umbau. Bis heute gibt es das gleiche Erscheinungsbild.
1918
wurde die Burg zum Sitz des Staatspräsidenten.
Text:Cathrein Koopmann